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Literaturrecherche
Die Literaturrecherche mit all ihren Möglichkeiten ausführlich darzustellen, würde den Rahmen dieses Leitfadens sprengen. Nichts desto trotz sollen aber grundlegende Hilfen aufgezeigt werden:
Kurs in der Bib besuchen
Die Bibliothek bietet "Interessierten" regelmäßig eine Einführung in die Nutzung der Bibliothek und der Onlinekataloge an. Diese werden zumeist am Semsteranfang für die Neuankömmlinge angeboten, aber auch verteilt über das Semester immer wieder angeboten. Einfach mal vor Ort sich erkundigen oder über das Webangebot der Bib.
Dort lernt man alles von der Benutzung der Onlinekataloge bis zur Bestellung über den Opac. Es lohnt sich.
Endnote nutzen
Endnote ist ein Literturverwaltungsprogramm, welches einem eine Menge Arbeit während des Schreibens und nach dem Schreiben (beim Anfertigen des Literaturverzeichnisses) abnimmt. Ein Einarbeiten in dieses Programm lohnt sich. Schon alleine die Möglichkeit über das Programm direkt in der Medline (medizinische Datenbank) zu gehen und wichtige Literaturstellen zu importieren, ist unschlagbar - ansonsten müßte man die ganze Literaturstellen per Hand eintippen.
Leider kann man die gefundene Literatur nicht noch bestellen.
Alte Dissertationen nutzen
Meist liegen dem Doktorvater bereits abgeschlossene Promotionen oder ähnliche Literatur zu einem ähnlichen Thema vor, welche einem oftmals als Einstieg in das Thema erleichtern. Man nehme sich das Literaturverzeichnis vor und markiere all die Literatur, welche für das eigene Thema in Frage kommen würde. Anschließend bestellt man sich diese und hangelt sich erneut über die neue Literatur und deren :iteraturverzeichnisse weiter.
Aber irgendwann (so nach dem 200. Artikel sollte man mal darüber nachdenken, ob man wirklich noch neue benötigt.
Da eine Dissertation meist eine langjährige Sache ist, sollte man hin und wieder mal in Medline schauen, ob neue, themenspezifische Litertur erschienen ist. Es macht sich nämlich sehr gut, aktuelle Literatur zu berücksichtigen und nicht nur die von vor 10 Jahren zu nutzen. Eine gesunde Mischung wäre optimal. Auch sehr alte Literatur macht sich gut, da sie zeigt, dass man sich auch mit den Grundlagen beschäftigt hat.
Literatur auch lesen!
Der nicht so spannende Teil der Recherche ist, dass man die gesammelte Literatur ja auch mal lesen muss. Dabei kann man auch feststellen, dass der Inhalt eher wenig mit dem eigenen Thema zu tun hat.
Jedenfalls ist es von Vorteil, wenn man wichtige Aussagen des Textes markiert und für eine spätere Nutzung vorbereitet. |
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