![]()
|
Gründung eines neuen Arbeitskreises innerhalb der DGZMK Der jüngste Arbeitskreis in der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) gründete sich auf Initiative des ehemaligen Präsidenten der DGZMK Prof. Dr. Dr. W. Wagner, Mainz. Ursprünglich war vorgesehen, am 16.5.02 in Frankfurt einen ähnlich lautenden Arbeitskreis der DGZPW mit Schwerpunkten im propädeutisch-vorklinischen Bereich zu gründen. Es ist der Initiative von Prof. Wagner zu verdanken, dass ein Arbeitskreis, der sich wissenschaftlich mit Didaktik und Wissensmittlung auseinandersetzt, gleich auf der interdisziplinären Ebene und fachübergreifend bei der Muttergesellschaft, der DGZMK, angesiedelt werden konnte. Vergleichbare Vereinigungen und Gruppierungen gibt es bereits in vielen Ländern. Dort nimmt seit langem die wissenschaftliche Auseinadersetzung um Lehre und Unterricht einen größeren Raum ein. Der AK Didaktik und Wissensmittlung strebt in diesem Zusammenhang an, den wissenschaftlichen Diskurs um die bestmöglichen Ziele, Konzepte und Ausbildungsinhalte und deren Umsetzung zu fördern, um sie im kommenden Prozess der Annäherung in Europa optimal einbringen zu können. Es gibt bereits eine Vielzahl von Initiativen und Aktivitäten, die z.T. wenig bekannt sind, die wir gerne aufgreifen wollen. Insbesondere jüngere Kolleginnen und Kollegen aller Fachdisziplinen sollen ermuntert werden, sich auf diesem Gebiet Didaktik und Wissensvermittlung wissenschaftlich zu profilieren. Auf der Gründungsveranstaltung in Frankfurt wurden die Aufgabenfelder, denen sich der AK in der Zukunft widmen soll, anhand einführender Referate umrissen und konkretisiert: „Aspekte der Unterrichtsforschung“ (Prof. Dr. G. Meyer, Greifswald), „Die Bedeutung der vorklinischen Lehre“ (Prof. Dr. K. Lehmann, Marburg), „Europäische Perspektiven die DentEdEvolves-Initiative“ (Prof. Dr. Dr. F. Bollmann, Münster), „Wissensvermittlung in der Zukunft Online-Akademie “ (A. Ammann, Berlin). Ein besonderes Anliegen des Arbeitskreises ist die Zusammenarbeit mit allen Organisationen und Initiativen, die sich mit der Ausbildung und Wissensvermittelung in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und der Medizin auseinandersetzen. Stellvertretend seien an dieser Stelle die Fachgesellschaften und Arbeitskreise der DGZMK, der VHZMK, die APW, die europäischen Initiativen ADEE und DentEdEvolves, die Gesellschaft für medizinische Ausbildung (GMA), das Adolf-Witzel-Symposium in Bad Langensalza, aber auch Organisationen, die sich mit Fort- und Weiterbildung beschäftigen, wie die Zahnärtekammern und deren Fortbildungsinstitute, bis hin zu Ausbildungsstätten und -programmen für Zahntechniker und anderen dentalen Berufsgruppen u.a.m. genannt. In Abstimmung mit dem Vorstand der DGZMK wurde ein Team von Initiatoren aus allen Fachdisziplinen benannt, um die Ziele und Aufgaben zu definieren und die wissenschaftliche Tagung in Hannover zu planen. Folgende Professoren haben sich bereiterklärt, in dem Kreis der Initiatoren mitzuarbeiten: Prof. Dr. Dr. Bollmann (Münster), Prof. Dr. Heidemann (Frankfurt), Prof. Dr. Kordaß (Greifswald), Prof. Dr. Dr. Schmelzeisen (Freiburg) und Prof. Dr. Schwestka-Polly (Hannover). Als Vorsitzender wurde Prof. Dr. Kordaß (Greifswald) bestätigt, Schriftleitung und Korrespondenz übernahm OA Dr. Th. Klinke (Greifswald). Eine Homepage, auf der die Ziele und Struktur des Arbeitskreis abrufbar sind, einschließlich Diskussionsforum zu aktuellen Themen, wurde unter www.dental.uni-greifswald.de/didaktik eingerichtet. Mit der ersten wissenschaftlichen Tagung in Hannover möchte sich der AK Didaktik und Wissenvermittlung im Kontext der DGZMK vorstellen. Es wird einen Workshop mit international renommierten Referenten geben, einschließlich einer geführten Diskussion mit allen Teilnehmern zum Thema: „Wie reformbedürftig ist der Studiengang Zahnmedizin? Ansätze zur neuen ZApprO“ und einer Videokonferenzvorlesung zum „Telelearning und Continuous Education“ aus London. Der wissenschaftliche Diskurs betreffend alle Themengebiete, mit denen sich der neuen Arbeitskreis beschäftigt, soll besonders durch die Kurzvorträge und die Poster und Table-Clinics gefördert werden. Wir hoffen, dass es uns in Hannover gelingen wird, Interesse und Neugier bei allen Teilnehmer der Tagung und den Mitglieder der DGZMK zu wecken und wünschen uns einen kollegialen, wissenschaftlichen Austausch zum Thema „Didaktik und Wissensvermittlung in der ZMK“. |
||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||