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Wie gut sind unsere Universitäten im Land?
Ein anerkanntes Hochschulranking in Deutschland wird von dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) vorgenommen. Das CHE wurde 1994 als Reformwerkstatt für das Hochschulwesen gegründet und wird von der Bertelsmann-Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz mitgetragen. Die Aufgaben des Centrums für Hochschulentwicklung sind:
1. ein differenziertes Hochschulranking in Deutschland
2. neue Ideen und Konzepte für das deutsche und europäische Hochschulsystem mitzugestalten, Weitervermittelung dieser Konzepte in Schulungen und Veranstaltungen
Im Jahre 2009 wurden im Rahmen des Hochschulrankings 36 Universitäten und Hochschulen mit der Studienrichtung Zahnmedizin, nach zuvor festgelegten Kriterien, eingeschätzt. Es wurden sowohl Hochschulen in Deutschland als auch in den Niederlanden, Ungarn und Österreich einbezogen. Folgende Kriterien wurden für das Ranking zu Grunde gelegt:
• Forschungsreputation
• Wissenschaftliche Veröffentlichungen
• Behandlungsplätze
• Betreuung
• Studiensituationinsgesamt
Die Lehr- und Studiensituation wurde von den Studierenden nach einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht) eingeschätzt. Die Betreuung wurde ebenfalls durch die Studierenden bewertet, u.a. nach Erreichbarkeit der Betreuer, Sprechstunden, Beratung, Besprechung von Hausarbeiten u.ä. Daraus ergab sich dann ein Index aus mehreren Einzelurteilen auf der Bewertungsskala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht). Die Behandlungsplätze drücken das Verhältnis zwischen der Anzahl der Studierenden und der Anzahl der Behandlungseinheiten, bzw. dem Ausstattungsgrad der Hochschule aus. Bei der Bewertung der Wissenschaftlichen Veröffentlichungen wurden die Veröffentlichungen eines Professors in einem Zeitraum von drei Jahren herangezogen.
Bewertung der Forschungsreputation ist das Urteil von Professoren, welche Hochschulen in der Forschung führend sind. Beide Universitäten in Mecklenburg-Vorpommern nehmen in den gerankten Kriterien Spitzenplätze ein. Die Zahnmedizin der Universität Rostock wurde in den Kriterien „Forschungsreputation“ und „wissenschaftliche Veröffentlichungen“ nicht gerankt.
Alle Bewertungen wurden mit einem Urteil von 1 bis 6 abgegeben. Sehr gute Bewertungen wurden zusätzlich als schwarzes Karo für die Gesamtauswertung definiert, mittelgute Ergebnisse mit einem grauen Karo und schlechte Ergebnisse mit einem weißen Karo.
Einen Auszug aus der Gesamtbewertung der Universitäten und Hochschulen mit diesen kodierten Punkten zeigt die folgende Tabelle.
Die Zahnmedizin der Universität Greifswald erhielt eindeutig die beste Bewertung aller Zahnkliniken mit einer Spitzennote in vier Kategorien. Eine sehr gute Note gab es für die Studiensituation insgesamt, für die Betreuung der Studenten, für die wissenschaftlichen Veröffentlichungen und für die Forschungsreputation. Auch die zweite Universität in Mecklenburg-Vorpommern mit der Zahnmedizin in Rostock konnte bei drei Kriterien sehr gute Ergebnisse erreichen.
Die sehr gute Einschätzung in den oben genannten Einzelkriterien belegt, dass in Greifswald mit dem Einzug in die neue Klinik im Jahr 2007 die Bedingungen für die Studierenden eindeutig verbessert werden konnten. Die Studenten arbeiten am Patienten in Einzelpraxen mit moderner Ausstattung. In jedem Kursraum befinden sich ein Mundhygiene- und Röntgenraum sowie ein Raum für zahntechnische Arbeiten, die vor Ort ausgeführt werden müssen. Das Praxiskonzept des Integrierten Kurses konnte somit weiter ausgebaut werden, sodass die Patienten über Abteilungsgrenzen hinweg komplex zahnmedizinisch behandelt werden.
Das sehr gute Ergebnis des CHE-Rankings 2009 hat gezeigt, dass der von der Zahnmedizin Greifswald eingeschlagene Weg richtig und innovativ ist. Er kombiniert eine praxisnahe Ausbildung mit exzellenten Ergebnissen in der Forschung, im Besonderen auf dem Gebiet der Community Medicine/Dentistry mit dem SHIP-Projekt („Study of Health in Pomerania“). Augenblicklich arbeiten die Mitarbeiter des ZZMK Greifswald daran, dass die Studenten nicht nur eine hervorragende, wissenschaftsbasierte Ausbildung erhalten, sondern aktiv an eigene Forschung herangeführt werden, damit diese ausgezeichneten Ergebnisse auch in Zukunft Bestand haben.
Das gesamte Ranking ist im Internet zu finden unter: Zahnmedizin Ranking
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