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Nach zwei Jahren Curriculum war es wieder so weit: Die Teilnehmer des Curriculums Kinderzahnheilkunde präsentierten ihre eigenen Behandlungsfälle im Rahmen der abschließenden Zertifizierung am 25. September in Greifswald. In einem kollegialen Gespräch standen die Kandidaten der Prüfungskommission, bestehend aus dem Leiter des Curriculums Prof. Dr. Christian Splieth und dem Vertreter der Zahnärztekammer Dr. Holger Kraatz, Referent für präventive Zahnheilkunde, Alterszahnheilkunde und zahnärztliche Behindertenbehandlung im Vorstand, Rede und Antwort.
Nach neun Wochenenden zu den Themen Wachstum und Entwicklung, Psychologie und Kommunikation, Diagnostik und Therapieplanung, orale Rehabilitation, Trauma, Notfall und Narkose waren bei dem finalen Prüfungswochenende die Milchzahnendodontie, das Lückenmanagement und die Verhaltensformung Mittelpunkt der Falldiskussionen, die komplexe Behandlungen dokumentieren müssen. Acht Kolleginnen und Kollegen konnten das Curriculum erfolgreich beenden.
Die neu spezialisierten Kollegen können helfen, die deutlich erkennbaren Defizite bei der Kinderbehandlung zu schließen, denn nach der Abschaffung des Kinderstomatologen existiert in Deutschland im Gegensatz zu anderen Ländern kein Fachzahnarzt für Kinderzahnheilkunde mehr. Für Überweisungen können die Namen und Adressen aller bisher zertifizierten Kollegen auf den Internetseiten der Zahnärztekammer gefunden werden.
Prof. Dr. Christian Splieth, Greifswald
Quelle: dens 11/2009
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